Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen

Liebe Angelfreundinnen und Angelfreunde,

mit der Einschränkung des öffentlichen Lebens im Rahmen der Verordnung zu Eindämmungsmaßnahmen auf Grund des SARS-COV2-Virus in Brandenburg ist auch das Vereinsleben der im Landesanglerverband organisierten Verbände und Vereine zum Erliegen gekommen. Die Mehrzahl der zum Jahresende stattfindenden Jahreshauptversammlungen der Vereine mussten, der Pandemielage geschuldet, abgesagt werden.

Traditionell werden während dieser Veranstaltung auch die Jahresbeiträge für das Folgejahr entrichtet, um rechtzeitig zu Beginn des neuen Jahres weiter der Ausübung der Angelfischerei nachgehen zu können. Die Präsens bei der Zahlung der Mitgliedbeiträge ist für viele Vereine besonders wichtig, um die Maßnahmen der Gewässerpflege und zum gemeinschaftlichen Angeln abzustimmen.

Um unseren Mitgliedern trotzdem die Möglichkeit einzuräumen, mit Beginn des neuen Jahres, eine der wenigen verbleibenden erlaubten Freizeitbetätigung zu erhalten, hat der LAV Brandenburg entschieden, die Gültigkeit der Beitragsmarke des Jahres 2020 im Mitgliedsdokument des Verbandes bis zum 28. Februar 2021 zu verlängern, um die Voraussetzung zur Ausübung der Fischerei nach dem Fischereigesetz des Landes Brandenburg § 18 sicherzustellen.

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Wir hoffen mit dieser pragmatischen Entscheidung einen Beitrag zu leisten, in einer angespannten Situation der Einschränkung des öffentlichen Lebens für ein wenig Normalität und Rechtssicherheit zu sorgen und der Fischereiaufsicht damit die Arbeit zu erleichtern.

Petri Heil!

Andreas Koppetzki
Hauptgeschäftsführer des Landesanglerverbandes Brandenburg

 
 
~~~~~ Aktuwelles 2020
 
Vorsicht
es treiben sich in Oberhavel Strolche rum die sich als Fischereiaufseher ausgeben und den Anglern das Geld aus der Tasche ziehen !!!
Also immer Dienstausweis und die nummerngleiche Dienstmarke (Hundemarke)zeigen lassen und kein Bargeld rausgeben.
Gegebenenfalls Meldung bei der Polizei in Betracht ziehen...

 

 


 Der Landesangelverband Brandenburg informiert:

 

Der Weg vom Erlass einer Verordnung auf Bundesebene bis zur praktischen Umsetzung vor Ort, durch die zuständigen Behörden, lässt auf jeder Entscheidungsebene einige Interpretationsmöglichkeiten offen. So auch bei der Eindämmungsverordnung-SARS-CoV-2-EindV vom 23. März 2020, in welcher die Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum festgeschrieben sind.


In unserem Beitrag „Angeln als Ausgleich in Krisenzeiten“ vom vergangenen Montag haben wir den Standpunkt vertreten, dass die genannte Verordnung auch weiterhin den Spielraum lässt, das Mitarbeiter von Ordnungsämtern Anglern die Ausübung der Angelfischerei untersagten und sie vom Gewässer verwiesen, haben wir die Staatskanzlei des

Landes Brandenburg daraufhin um eine Klärung der Situation gebeten.

Auf unsere Anfrage erhielten wir die Auskunft, dass das individuelle Angeln auch weiterhin zulässig bleibt. Die Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum sind dabei unbedingt einzuhalten. Individuelles Angeln die Möglichkeit, den Mindestabstand von 1,5 Metern selbstständig um ein Vielfaches zu erweitern. Gewässer in Innenstädten, in Parks und parkähnlichen Anlagen, die auch von anderen Erholungssuchenden zur Freizeitgestaltung genutzt werden, bieten in diesen Zeiten nicht die optimalen Möglichkeiten, menschlichen Kontakten untereinander aus dem Weg zu gehen und man sollte dort auf das Angeln verzichten.

Wir verfügen über genügend Gewässer, an denen ein Zusammentreffen mit anderen sich im Freien bewegenden Bürgern als sehr unwahrscheinlich erscheint. Der beste und erfolgreichste Angler ist in der Regel der, der mit seiner Umgebung verschmilzt und kaum wahrzunehmen ist. Die mitgeführte Ausrüstung sollte auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Wetterschutzvorrichtungen, Liegen und andere mit großem Aufwand ans Gewässer transportierte Ausrüstungsgegenstände, lassen den Verdacht aufkommen, dass es sich um einen campingartigen, unzulässigen Aufenthalt in der freien Landschaft handelt.

Es ist selbstverständlich, sollten wir von der Polizei oder anderen staatlichen Ordnungskräften angesprochen werden, korrekt und höflich zu reagieren und, wenn wir sie von der Rechtmäßigkeit unseres Handeln nicht überzeugen können, ihren Anweisungen Folge zu leisten. Missverständnisse lassen sich nachfolgend zielorientierter klären.

Wir sind in dieser schwierigen Zeit bis jetzt, im Gegensatz zu anderen Personengruppen, die ihren Sport oder ihr Hobby in der freien Natur ausüben, in der vorteilhaften Situation, wenn auch mit Einschränkungen, der Angelfischerei weiter nachgehen zu können. Wir sind dabei aber auch verpflichtet, auf unsere Mitmenschen Rücksicht zu nehmen.

 

Andreas Koppetzki
Hauptgeschäftsführer des Landesanglerverbandes Brandenburg e.V.

 
Web: www.lallf.de
 
 
Tja "liebe" Angelfreunde
Wer stehts und ständig nicht in der Lage ist seinen doch so mühevoll mitgebrachten Abfall in die gleichen Behälter in Form von Plastiktüten wieder einzusammeln und mitzunehmen, sondern alles als Frustmüll der Natur und deren Kreaturen wie Fuchs,Waschbär,Marder,Biber,Marderhund,Wildhunde,Schakal,Wolf und Wildschweine überlässt die immer mehr durch dieses Anfüttern die Scheu verlieren und dann auch sehr angriffslustig in Erscheinung treten können. Mitunter können solche Tiere auch Krankheitsüberträger sein.

Nun wurden die ersten Gewässer aus genau diesen Gründen gesperrt

oder soll das so weitergehen ????

"Wehret den Anfängen"
und
Wacht endlich auf verdammt noch mal

Die Schwarzmundgrundel

Eine fremde Fischart bedroht die heimischen Gewässersysteme

In Brandenburgs Gewässern breitet sich eine Invasive Fischart aus.

Die Schwarzmundgrundel breitet sich seit einigen Jahren in den unseren Gewässersystemen aus.

Anfänglich in den großen und von Schiffen befahrenen größeren Gewässern wie Rhein, Elbe und Oder erreicht diese Fischart mittlerweile auch die kleineren Nebenflüsse.

Die Schwarzmundgrundel stammt ursprünglich aus dem Brackwassergebieten des Schwarzen Meeres und wurde durch die Schifffahrt im Ballastwasser eingeschleppt.

Ihr Ausbreitungsgebiet erstreckt sich von Nordamerika über die Ost- und Nordsee bis nach Russland.

In den Gewässern in denen die Schwarzmundgrundeln vorkommen verhalten sich diese sehr aggressiv und Verdrängen die heimischen Fische, sie ist ein Laichräuber und schadet auch den Beständen von Muschel, Wasserschnecken und anderen Kleinstlebewesen im Wasser.

Die Schwarzmundgrundel ist sehr Vermehrungsfreudig, Sie Laichen von April bis September  im 3 bis 4 Wöchigem Rhythmus und können je Laichvorgang bis zu 1500 Eier ablegen.

Das Männchen verfärbt sich in dieser Zeit Schwarz und betreibt dann ähnlich wie Zander und Wels Brutpflege und Verjagt etwaige Laichräuber wie die Quappe.

Somit ist die Überlebensrate der geschlüpften Larven sehr hoch und es könnten je Weibchen bis zu 9000 Nachkommen je Jahr Aufkommen

 

 

Männliche Schwarzmundgrundel

 

Die Schwarzmundgrundel ist durch Ihren Körperbau leicht von anderen Fischarten zu unterscheiden, sie besitzt eine zweigeteilte Rückenflosse und die Bauchflossen sind zu einer Art Saugnapf verwachsen.

Die Grundel ist aufgrund der fehlenden Schwimmblase recht Träge und Siedelt sich häufig in Bereichen mit einer Groben Steinpackung an.

Wie dem zu entnehmen ist werden die meisten Grundel Fänge somit in den größeren Wasserstraßen zu erwarten seien, es wurden aber auch schon Tiere in Seen bis zu 130 Metern Tiefe nachgewiesen

Verwachsene Bauchflosse

Die Schwarzmundgrundel steht in Deutschland auf der schwarzen Liste der invasiven Arten und ist somit beim Fang zu entnehmen und waidgerecht zu töten.

Es ist streng Verboten die Fische lebend zu transportieren da hierdurch auch Abgeschlossene Gewässer durch Unvernunft mit Schwarzmundgrundeln besetzt werden könnten.

Auch in der Küche eignet sich dieser bis zu 25 Zentimeter lange und bis 80 Gramm schwere Fisch durch sein weißes und wohlschmeckendes Fleisch vorzüglich da er nur eine Mittelgräte hat.

Somit lohnt sich auch der gezielte Ansitz auf Schwarzmundgrundeln da weder ein Mindestmaß noch eine Schonzeit besteht und der Fang mit kleinen Ködern (Pinki, Made, Wurm) sehr Kurzweilig ist.

Schwarmundgrundeln sind sehr Beißfreudig

 

Die Schwarzmundgrundel konnte mittlerweile in den Gewässern um Oranienburg Nachgewiesen werden und hat sich Augenscheinlich bereits Vermehrt.

Deshalb sind die heimischen Fische auf die Angler Angewiesen.

Bitte entnehmt jede Gefangene Grundel, stellt dieser Fischart gezielt nach auch bei den Hegeveranstaltungen im Verein und zeigt dass Ihr aktive Naturschützer seid.

Eine Schmackhafte Alternative

 

Kreisanglerverband Oberhavel e.V.

www.kreisanglerverband-oberhavel-ev.de

Quelle: Wikipedia

Bilder: KAV-Oberhavel e.V.

 

Räuber

Ein Hechtkopf mit weit aufgerissenem Maul

Der Hecht mag zwar nur ein Fisch sein, jedoch sollte seine Beißkraft nicht unterschätzt werden.

Während Erwachsene höchstens mit Wunden rechnen müssen, kann für Kinder sogar Lebensgefahr drohen.

So gab es beispielsweise einen Vorfall in Österreich, wo ein siebenjähriger Junge von einem Hecht schwer verletzt und unter Vollnarkose operiert werden musste.

Mit einem Maul von etwa 700 spitzen Zähnen, Diese sind nach hinten gebogen. Im schlimmsten Fall kann eine Begegnung mit einem Hecht tödlich enden.

Zumindest für Kinder. Daher sollten Kinder niemals in Hechtgewässern schwimmen.

Erwachsene hingegen können den Raubfisch ohne Verletzungen überwältigen. Unter Anglern ist er ein begehrtes Ziel und generell gilt der Hecht als beliebter Speisefisch.

Bisse von Hechten sollten jedoch vermieden werden. Im Ernstfall (bei tiefen Wunden) raten wir dazu einen Arzt aufzusuchen. Ungeachtet des Alters und des körperlichen Befindens.